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Häufige Fragen

Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird für die gesamte Dauer des Verfahrens im SCHUFA Datenbestand gespeichert. Das Merkmal “Insolvenzverfahren eröffnet” wird spätestens zum Ende des dritten Kalenderjahres nach der Aufhebung oder Einstellung des Verfahrens zusammen mit dem Hinweis auf die Aufhebung des Verfahrens gelöscht. Eine Ablehnung des Antrags auf ein Insolvenzverfahren mangels Masse bzw. die Einstellung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse wird jeweils taggenau nach 3 Jahren gelöscht. Ein Infoblatt der SCHUFA finden Sie zum Download unter Wissenswertes > “Verkürzte Speicherfristen”.

Wie lange bleiben Insolvenzmerkmale gespeichert?

Die Abweisung des Insolvenzverfahrens mangels Masse wird für die Dauer von 3 Jahren im Schuldnerverzeichnis der Amtsgerichte gespeichert. Entsprechend wird diese Information für 3 Jahre taggenau im SCHUFA-Datenbestand gespeichert und bei berechtigtem Interesse an SCHUFA-Vertragspartner weitergegeben.Ein Infoblatt der SCHUFA finden Sie zum Download unter Wissenswertes > “Privatinsolvenz”.

Mein Antrag auf ein Insolvenzverfahren wurde durch das Insolvenzgericht abgewiesen. Warum wird die Information dazu nicht gelöscht?

Mit der Aufhebung/dem Abschluss des Insolvenzverfahrens beginnt die Dauer der Wohlverhaltensperiode. Die Ankündigung der Restschuldbefreiung bleibt für diese Zeit (6 Jahre taggenau) bis zur Entscheidung über die Erteilung oder Versagung der Restschuldbefreiung gespeichert.Die Erteilung oder Versagung der Restschuldbefreiung wird nach einem Zeitraum von 3 Jahren zum Jahresende im SCHUFA-Datenbestand gelöscht. Die von unseren Vertragspartnern gemeldeten Forderungen werden nach Erteilung der Restschuldbefreiung mit einem Erledigungsvermerk versehen und zum Ende der regulären Speicherfrist gelöscht. Ein Infoblatt der SCHUFA finden Sie zum Download unter Wissenswertes > “Privatinsolvenz”.

Das Insolvenzverfahren ist aufgehoben/beendet. Die Restschuldbefreiung wurde beantragt. Warum werden nicht alle Negativmerkmale entfernt oder mit einem Erledigungsvermerk versehen?

An dieser Stelle wägt der Datenschutz die Interessen der Wirtschaft zur Einschätzung eines geschäftlichen Risikos gegen die eines Verbrauchers ab. Die von unseren Vertragspartnern gemeldeten Forderungen werden nach Erteilung der Restschuldbefreiung mit einem Erledigungsvermerk versehen und zum Ende der regulären Speicherfrist gelöscht. Ein Infoblatt der SCHUFA finden Sie zum Download unter Wissenswertes > “Verkürzte Speicherfristen”.

Warum werden nach Erteilung der Restschuldbefreiung nicht alle Forderungen gelöscht, sondern nur mit einem Erledigungsvermerk versehen?

Vertragspartner können gemäß dem SCHUFA-Verfahren bis zur abschließenden Erteilung der Restschuldbefreiung den Stand der offenen Forderung (inkl. evtl. angefallener Gebühren und Zinsen) melden. Erst danach werden die Salden mit einem Erledigungsvermerk versehen.Ein Infoblatt der SCHUFA finden Sie zum Download unter Wissenswertes > “Privatinsolvenz”.

Warum melden Vertragspartner bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung weiterhin Salden?


Informationen zum Thema Verbraucherinsolvenz

Was ist eine Verbraucherinsolvenz?

Die 1999 in Kraft getretene Insolvenzordnung eröffnet überschuldeten Privathaushalten die Möglichkeit des Verbraucherinsolvenzverfahrens mit anschließender Restschuldbefreiung. Diese erfolgt im Anschluss an eine Wohlverhaltensperiode, die sechs Jahre nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet. Danach ist ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich.

Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Verbraucherinsolvenz?

Leider können wir Ihnen an dieser Stelle nicht das komplette Verbraucherinsolvenzverfahren erläutern. Wir empfehlen Ihnen für weitergehende Informationen die Broschüre „Restschuldbefreiung – eine neue Chance für redliche Bürger“, herausgegeben vom Bundesministerium für Justiz. Die Infobroschüre erhalten Sie

  • zum Download unter: www.bmj.de
  • per Email unter der Adresse: bmj@gvp-bonn.de
  • per Post bei: GVP Gemeinnützige Werkstätten, Maarstraße 98 a, 53227 Bonn

Ebenfalls empfehlenswert ist die Ratgeberbroschüre „Was mache ich mit meinen Schulden?“, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Diese Broschüre erhalten Sie

Wo finde ich eine Schuldnerberatungsstelle?

Bei Schuldnerberatungsstellen finden Sie einen persönlichen Ansprechpartner, der gemeinsam mit Ihnen Ihre individuelle Situation beleuchtet und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Beratungsstellen bieten Wohlfahrtsverbände (Diakonie, Caritas usw.), Verbraucherzentralen oder Kreis-/Stadtverwaltungen an.

Wo die nächste Beratungsstelle in Ihrer Nähe ist, erfahren Sie

Woher bekommt die SCHUFA ihre Informationen über Verbraucherinsolvenzverfahren?

Wir entnehmen diese Informationen den öffentlichen Bekanntmachungen der Insolvenzgerichte. Beschlüsse über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und zur Restschuldbefreiung werden im Bundes- und Staatsanzeiger sowie im Internet veröffentlicht.