Scorewerte, die die SCHUFA zu Verbrauchern berechnet, basieren auf den zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten. Zu den gespeicherten Informationen zählen zum Beispiel die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften sammeln.

Ein wichtiger Hinweis: Die SCHUFA hat keine Informationen zu Ihrer Nationalität, Ihrem Beruf, Ihrem Einkommen, Ihrem Familienstand oder über Ihre Vermögensverhältnisse. Diese Daten fließen daher auch nicht in unsere Scores ein.

Neben den zuvor genannten Informationen zu Nationalität, Beruf, Einkommen, Familienstand oder Vermögensverhältnissen werden Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besonders sensible Daten nach Art. 9 DS-GVO (zum Beispiel ethnische Herkunft oder Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen) bei der SCHUFA generell weder gespeichert noch bei der Berechnung von Scores berücksichtigt.

Auch nutzen wir keinerlei Daten aus sozialen Netzwerken. Die Geltendmachung von Rechten nach der Datenschutz-Grundverordnung also, wenn Sie zum Beispiel bei der SCHUFA Einblick in die über Sie gespeicherten Informationen nehmen, hat keinen Einfluss auf Ihre Scorewerte.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Daten bei der SCHUFA.

Für SCHUFA-Vertragspartner berechnen wir branchenspezifische Scores. Die Wahrscheinlichkeit, mit welcher ein Baufinanzierungskredit oder eine PKW-Finanzierung zurückbezahlt wird, muss nicht der Wahrscheinlichkeit entsprechen, mit der eine Rechnung beim Versandhandel bezahlt wird. Aus diesem Grund bietet die SCHUFA ihren Vertragspartnern unterschiedliche branchenspezifische Scoremodelle an, die sogenannten SCHUFA-Branchenscores.

Ihre tagesaktuellen SCHUFA-Branchenscores erhalten Sie bei der Bestellung einer SCHUFA-BonitätsAuskunft. Die Bestellung können Sie bequem online unter www.meineSCHUFA.de vornehmen.

Die die in den vergangenen 12 Monaten von Unternehmen angefragten und durch die SCHUFA übermittelten Scorewerte, erhalten Sie bei Bestellung einer kostenlosen Kopie der personenbezogenen Daten (nach Art. 15 DS-GVO). Die Bestellung können Sie online unter www.meineSCHUFA.de ausführen.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Mit Hilfe von Scoringverfahren wird anhand von gesammelten Erfahrungen aus der Vergangenheit eine möglichst zuverlässige Prognose für die Zukunft erstellt.

Es geht um die Frage: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt?“ Um Eintrittswahrscheinlichkeiten möglichst genau zu prognostizieren werden zum Beispiel in der Medizin, der Meteorologie oder im Versicherungswesen dazu relevante Daten erfasst und statistisch ausgewertet. Darauf basierend werden dann Prognosemodelle erstellt. So können Ärzte beispielsweise ein Herzinfarkts- oder Schlaganfallsrisiko bewerten, Meteorologen die Gefahr eines Unwetters bestimmen und Versicherungsunternehmen schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Schadenrisikos ein.

Bei dem Kreditscoring geht es um die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Der tagesaktuelle SCHUFA-Orientierungswert liefert eine Aussage zu Ihrer Bonität. Er wird zum Zeitpunkt der Erstellung der SCHUFA-BonitätsAuskunft berechnet.

Je geringer der Wert, desto geringer das Risiko, dass Zahlungsverpflichtungen zukünftig nicht erfüllt werden. Das geringste Risiko für einen Zahlungsausfall besteht bei einem Wert von 100, das höchste bei einem Wert von 600. Auch wenn noch keine Informationen zu Zahlungsstörungen vorliegen, kann ein Risiko eines Zahlungsausfalls bestehen. Die Höhe des Risikos hängt davon ab, wie häufig Zahlungen in Ihrer Vergleichsgruppe (= Personen mit ähnlichem Datenbestand) in der Vergangenheit ausgefallen sind.

Der SCHUFA-Orientierungswert errechnet sich aus dem gewichteten Mittelwert Ihrer SCHUFA-Branchenscores, die die SCHUFA für spezifische Branchen und Geschäftsarten entwickelt hat.

Der Basisscore ermöglicht Ihnen eine branchenunabhängige Einschätzung Ihrer Bonität. Sie können ihn online einsehen, wenn Sie eines der meineSCHUFA-Pakete nutzen. Außerdem wird er in der Kopie der personenbezogenen Daten (nach Art. 15 DS-GVO) ausgewiesen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Produkten für Privatkunden.

Der Basisscore wird als Erfüllungswahrscheinlichkeit in Form eines Prozentwertes dargestellt. Die Berechnung erfolgt einmal pro Quartal auf Basis der zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten. Die SCHUFA-Vertragspartner erhalten dagegen zur Unterstützung ihrer Geschäftsentscheidungen spezielle branchenspezifische oder individuelle Scores, die tagesaktuell errechnet werden und vom Basisscore abweichen können.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Im Interesse ihrer Kunden und auch im eigenen Interesse wollen Unternehmen die Wünsche schnell und kostengünstig bearbeiten sowie objektive und zuverlässige Entscheidungen treffen. Dies gilt sowohl bei der Vergabe von Bankkrediten als auch bei der Einräumung von Ratenzahlungen oder Zahlungszielen. An dieser Stelle kommen häufig Scoring-Systeme zum Einsatz, die berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Geschäfte vertragsgemäß erfüllt werden, also Kredite termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen vertragsgemäß beglichen werden. Kunden profitieren aber nicht nur von den günstigeren Preisen, sondern auch von der schnellen Bearbeitung von Krediten. So können teilweise auch nachts oder am Wochenende Kreditentscheidungen, wie zum Beispiel spontane Finanzierungen im Elektronikfachmarkt, getroffen werden.

Unsere Vertragspartner können frei entscheiden, ob sie SCHUFA-Auskünfte mit oder ohne Scorewert erhalten möchten. Tendenziell bevorzugen unsere Vertragspartner aufgrund der guten Erfahrungswerte jedoch Auskünfte mit Scorewert-Angaben.

Weitere Informationen finden Sie hier: Wie funktioniert Scoring bei der SCHUFA?

Unser Scoreverfahren ist transparenter, als viele denken: Das Verfahren ist bereits offengelegt, mehrfach geprüft, wissenschaftlich anerkannt und hat sich in der Praxis bewährt. Die zuständige Aufsicht, der Hessische Beauftragte für Datensicherheit und Informationsfreiheit, hat vollständige Kenntnis über das verwendete Scoreverfahren, inklusive der verwendeten Daten und Variablen. Darüber hinaus hat die SCHUFA als einzige Auskunftei in Deutschland bereits 2010 ihr Berechnungsverfahren auch gegenüber den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der übrigen Bundesländer offen gelegt.

Zudem wird es regelmäßig von renommierten Universitäten und Instituten überprüft: Es wurde jeweils als wissenschaftlich und geeignet bewertet. Dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit werden diese Gutachten stets vorgelegt.

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 28.01.2014 zudem höchstrichterlich bestätigt, dass eine Offenlegung gegenüber der Allgemeinheit nicht verlangt werden kann.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Veränderungen des Basisscores sind völlig normal und müssen Sie nicht beunruhigen.

Der Basisscore ermöglicht Ihnen eine branchenunabhängige Einschätzung Ihrer Bonität. Er wird nicht an Unternehmen weitergegeben. Der Basisscore wird also Unternehmen, wenn sie Informationen zu Ihrer Person anfragen, nicht mitgeteilt. Der Grund für Veränderungen des Basisscores sind stets Veränderungen im Datenbestand, der die Grundlage für seine Berechnung bildet.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn uns ein Unternehmen eine neue Information über Sie mitteilt.

Veränderungen müssen aber nicht immer zwingend auf neu gemeldeten oder zwischenzeitlich gelöschten Informationen beruhen. Es spielt beispielsweise auch eine Rolle, wie lange eine Vertragsbeziehung schon besteht. So kann sich der Basisscore verändern, ohne dass sich auf den ersten Blick Veränderungen im SCHUFA-Datenbestand ergeben. Auch Aktualisierungen der Berechnungsmodelle können den Basisscore leicht verändern.

Es ist unser Anspruch, unsere Berechnungsmodelle weiter zu optimieren, um aussagekräftige Wahrscheinlichkeitswerte zu errechnen. Deshalb werden unsere Berechnungsmodelle kontinuierlich auf den aktuellsten Stand gebracht.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Scorewerte stehen für die statistische Wahrscheinlichkeit, mit der eine Person in Zukunft ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird und errechnen sich aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Ein Basisscore von 100 % würde bedeuten, dass ein Zahlungsausfall ausgeschlossen ist. Aber auch wenn diese Person bislang alle Rechnungen vertragsgemäß bezahlt hat, können theoretisch Situationen im Leben eintreten, in denen die Person den Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, wie Krankheit oder Verlust der Arbeit. Somit kann ein Basisscore von 100 % überhaupt nicht erreicht werden, da es nie eine vollständige Zahlungsgarantie geben kann.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Die Wahrscheinlichkeit, mit welcher ein Baufinanzierungskredit oder eine PKW-Finanzierung zurückbezahlt wird, muss nicht der Wahrscheinlichkeit entsprechen, mit der eine Rechnung beim Versandhandel bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt. Außerdem beauftragen uns immer mehr Unternehmen damit, individuelle Scoring-Lösungen für ihr Haus zu entwickeln, die wiederum zu individuellen Scoreergebnissen führen oder Unternehmen setzen eigene Verfahren ein.

Da zu einer Person die unterschiedlichsten Scores berechnet werden können, stellen wir jedem Verbraucher in seiner SCHUFA-BonitätsAuskunft den SCHUFA-Orientierungswert zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Scorewerte können sich verändern, wenn beispielsweise neue Daten über Sie gespeichert oder Daten gelöscht werden. Außerdem ändern sich Informationen im Zeitverlauf (etwa die Dauer des Bestehens einer Geschäftsbeziehung), sodass auch ohne neue Informationen Veränderungen auftreten.

Ein zweiter Grund für Veränderungen ist: Unsere Berechnungsmodelle werden kontinuierlich daraufhin überprüft, ob sie sichere Prognosen liefern. Falls es erforderlich ist, werden sie angepasst und können dann auch zu anderen Ergebnissen führen.

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Einzelne Informationen haben für sich alleine betrachtet keine oder nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Statistisch relevant sind insbesondere Abhängigkeiten einzelner Daten untereinander. Scorewerte können daher kaum an einzelnen Merkmalen festgemacht werden. Grundsätzlich können Sie jedoch folgendes tun, damit Unternehmen Vertrauen in Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit haben:

  • Falls eine Rechnung oder Ratenzahlung nicht vertragsgemäß gezahlt wurde, sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden.
  • Bestehende (Kredit-)Verpflichtungen sollten immer vertragsgemäß erfüllt und fristgemäß beglichen werden.
  • Kreditlinien sollten nicht überzogen werden.
  • Die Gesamtsumme aller finanziellen Verpflichtungen sollte stets im Überblick behalten werden und in einem angemessenen Verhältnis zu den Einkünften oder dem Vermögen stehen.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Nein. Die Bestellung einer Kopie der personenbezogenen Daten (nach Art. 15 DS-GVO) oder einer SCHUFA-BonitätsAuskunft findet keine Berücksichtigung bei der Berechnung des SCHUFA-Basisscores und der SCHUFA-Branchenscores.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.

Scorewerte, die wir zu Verbrauchern berechnen, basieren auf den zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten, wie zum Beispiel die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften gesammelt haben.

Aufgrund unseres besonderen Datenbestandes mit kreditrelevanten Informationen führen wir standardmäßig – das heißt bei 99,7 % aller Scoreberechnungen – kein Geoscoring durch. Es spielt keine Rolle, ob Sie in einer „guten“ oder „weniger guten“ Gegend wohnen. Lediglich in wenigen Ausnahmefällen – nämlich wenn uns zu einer angefragten Person keinerlei Informationen vorliegen – greifen wir auf Adressdaten zurück – und nur dann wenn dies von unserem Kunden explizit gewünscht wird. Ist eine Person der SCHUFA nicht bekannt, schätzt das anfragende Unternehmen eine Kreditvergabe häufig als zu riskant ein. Hier kann eine Risikobewertung anhand von Geodaten dazu beitragen, dass der durch den Kunden gewünschte Kredit doch noch durch das Unternehmen angeboten wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt: Ein Scorewert ist lediglich eine Entscheidungshilfe und nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt.

In die Entscheidung eines Unternehmens fließen neben SCHUFA-Informationen weitere Daten ein, die die SCHUFA weder speichert noch liefert. Bei der Vergabe eines Bankkredites sind dies beispielsweise Informationen zum Einkommen, zum Beruf oder zur Vermögenslage.

Immer mehr Unternehmen setzen heute eigene Scoring-Systeme ein. In diese Systeme können Informationen der SCHUFA oder anderer externer Quellen eingehen, aber auch Angaben, die der Kunde selbst zu seiner Person macht.

Jedes Unternehmen hat eine individuelle Richtlinie, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen ein Vertragsabschluss erfolgt.

SCHUFA-Vertragspartner, die einen Scorewert zu Ihrer Person wünschen, erhalten diesen übrigens immer in Verbindung mit einer SCHUFA-Auskunft. Wir liefern unseren Vertragspartnern objektive Informationen, aber keine Werturteile. Durch die Weitergabe dieser Informationen unterstützen wir Entscheidungen, getroffen werden sie allerdings von unseren Vertragspartnern.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de.