Fragen zu Informationspflichten

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sieht verschiedene Informationspflichten vor. In der Regel werden Sie bei Anfragen oder der Übermittlung von Vertragsdaten bereits im Rahmen der Datenerhebung durch unsere Vertragspartner über den Datenaustausch mit der SCHUFA und die damit verbundene Datenverarbeitung informiert.

Die SCHUFA hat hierfür die Verwendung folgender Informationen durch den Vertragspartner vorgesehen:

  • den sogenannten SCHUFA-Hinweis, mit dem der Vertragspartner Sie über die Übermittlung von personenbezogenen Daten an die SCHUFA unterrichtet.
  • ein ergänzendes SCHUFA-Informationsblatt, das eine umfassende Beschreibung der Datenverarbeitung bei der SCHUFA enthält und so den SCHUFA-Hinweis ergänzt. Das SCHUFA-Informationsblatt ermöglicht es Ihnen, die Datenverarbeitung durch die SCHUFA in ihrer Gesamtheit zu überblicken.

Mit dem SCHUFA-Informationsblatt werden die nach Art. 14 DS-GVO erforderlichen Informationen über das SCHUFA-Verfahren erteilt (das Informationsblatt ist auch online einsehbar unter www.schufa.de/datenschutz). Sofern über das dargestellte Verfahren hinaus Informationspflichten bestehen, werden Sie seitens der SCHUFA direkt informiert.

Offene Forderungen werden der SCHUFA in der Regel* nur gemeldet, sofern sie vorher zweimal angemahnt wurden und die Forderungen unbestritten sind. Die betroffene Person wird also im Vorfeld über die bevorstehende Übermittlung von Informationen an die SCHUFA informiert. Bei titulierten Forderungen wird die betroffene Person als Verfahrensbeteiligte informiert.

Im Rahmen einer Kontaktaufnahme zur SCHUFA über ein Online-Formular oder bei einem Besuch unserer Internetseiten erhalten Sie umfassende Informationen über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der übermittelten Daten durch die SCHUFA. Der Link auf die Datenschutzinformation nach Art. 13 DS-GVO ist transparent auf den SCHUFA-Webseiten im Footer eingebunden (www.schufa.de/de/datenschutz/).

*§ 31 Abs. 2 S. 1 BDSG nennt weitere Voraussetzungen, welche die SCHUFA für die Zulässigkeit der Übermittlung von offenen Forderungen zugrunde legt.