Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: So funktioniert die SCHUFA

Die SCHUFA speichert Informationen über Personen nur für eine bestimmte Zeit.

Gelöscht werden zum Beispiel

  • Angaben über Anfragen nach 12 Monaten taggenau; sie werden aber nur 10 Tage in Auskünften an Vertragspartner der SCHUFA weitergegeben.
  • Kredite taggenau nach drei Jahren nach dem Jahr der Rückzahlung.
  • Informationen über fällige Forderungen in der Regel jeweils nach einem Zeitraum von drei vollen Kalenderjahren (das heißt mit Ablauf des 31.12. des dritten vollen Kalenderjahres) insbesondere dann, wenn sie in dieser Zeit erledigt werden. Bei unerledigten Sachverhalten erfolgt eine Löschung am Ende des vierten vollen Kalenderjahres. Eine länger währende Speicherung ist insbesondere dann möglich, wenn beispielsweise eine titulierte Forderung längere Zeit nicht ausgeglichen wurde.
  • Konten über laufende Vertragsbeziehungen (zum Beispiel Girokonten, Telekommunikationskonten), wenn das Konto aufgelöst wird.
  • Kreditkartenkonten drei Jahre taggenau nach Beendigung der Geschäftsbeziehung.
  • Versandhauskonten, wenn die Forderung zurückgezahlt wurde.
  • Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte (Haftbefehl zur Erzwingung der eidesstattlichen Versicherung und eidesstattliche Versicherung) bzw. den zentralen Vollstreckungsgerichten (Eintragungen nach § 882c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 – 3 ZPO) nach drei Jahren taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der SCHUFA eine Löschung durch das Amtsgericht bzw. das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur Speicherung von Insolvenzdaten .

So erhalten Sie persönlichen Zugriff auf die zu Ihrer Person gespeicherten SCHUFA-Informationen:

Registrierung auf meineSCHUFA.de

Sie können sich auf meineSCHUFA.de registrieren und jederzeit die Informationen aufrufen, die über Sie vorliegen. Darüber hinaus können Sie beispielsweise auch den UpdateService per SMS und/oder E-Mail nutzen. Damit benachrichtigen wir Sie automatisch über ausgewählte Änderungen in den Daten, zum Beispiel, wenn ein Unternehmen Ihre Kreditwürdigkeit anfragt.

Außerdem unterstützen wir Sie mit der telefonischen Beratung bei Fragen rund um alle SCHUFA-Themen. Dafür erhalten Sie einen persönlichen Ansprechpartner aus dem SCHUFA-Beratungsteam.

Zudem können Kunden, die auf meineSCHUFA.de registriert sind, eine SCHUFA-Unternehmensauskunft bestellen.

Wir bieten Ihnen ganz auf Ihren Bedarf abgestimmt drei verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Leistungen und Kosten an.

Weitere Informationen finden Sie hier .

Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz

Sie können bei uns eine kostenlose Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz als stichtagsbezogene Kontrollinformation anfordern. In der Datenübersicht nach § 34 BDSG finden Sie die zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten. Sie erfahren, woher diese stammen und an wen sie übermittelt wurden. Die Datenübersicht sollte daher vertraulich behandelt werden.

Wollen Sie die zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten und ausgewählte Veränderungen regelmäßig und aktuell online im Blick behalten, bietet Ihnen die SCHUFA mit den meineSCHUFA Paketen entsprechende Möglichkeiten.

Wer seine Bonität gegenüber beispielsweise einem Vermieter belegen möchte, sollte dazu die SCHUFA-Bonitätsauskunft nutzen.

Das Formular zur Anforderung einer Datenübersicht finden Sie unter www.meineSCHUFA.de .

Zum einen speichert die SCHUFA zu natürlichen Personen personenbezogene Daten wie:

  • Namen
  • Geburtsdatum und gegebenenfalls Geburtsort
  • Anschrift
  • eventuelle sonstige, auch frühere Anschriften
  • den persönlichen SCHUFA-Basisscore

Ferner erhält die SCHUFA von ihren Vertragspartnern u.a. Informationen über:

  • Bankkonten
  • Kreditkarten
  • Leasingverträge
  • Mobilfunkkonten
  • Versandhandelskonten
  • Ratenzahlungsgeschäfte
  • Kredite und Bürgschaften
  • sowie etwaige Zahlungsausfälle bei angemahnten und unbestrittenen Forderungen

Die SCHUFA hat keine Informationen zu:

  • Vermögen und Einkommen
  • Marketingdaten (Kaufverhalten oder Ähnliches
  • Beruf
  • Lebenseinstellungen und Mitgliedschaften (zum Beispiel religiöse, politische)
  • Familienstand
  • Nationalität

Die SCHUFA erhebt dabei keine Daten und führt keine Recherchen durch.

Wir erhalten die Daten von:

  • unseren Vertragspartnern
  • öffentlichen Schuldnerverzeichnissen und
  • anderen öffentlichen Bekanntmachungen

Positive Informationen

Als positive Informationen gelten Angaben zu vertragsgemäßem Verhalten, wie zum Beispiel

  • Girokonten
  • Kreditkarten
  • Mobilfunkverträge mit Laufzeit
  • Leasingverträge
  • Kredite
  • Versandhandelskonten

Diese Informationen sind Hinweise darauf, dass Unternehmen einer Person Vertrauen schenken.

Zu über 90 % der Personen, zu denen wir Daten speichern, liegen ausschließlich positive Vertragsinformationen vor.

Negative Informationen

Hinweise für nicht vertragsgemäßes Verhalten sind beispielsweise

  • ein durch die Bank gekündigter Kredit
  • Zahlungsausfälle
  • Informationen aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen

Die Qualität der Daten ist Grundlage des Geschäftserfolges der SCHUFA und hat höchste Priorität. Wir überwachen unsere Datenqualität sehr sorgfältig und arbeiten intensiv daran, sie zu sichern und weiter zu verbessern.

Unser Anliegen ist es, möglichst jeden Fehler – ganz egal aus welcher Quelle – zu vermeiden. Zu unseren qualitätssichernden Maßnahmen zählen unter anderem Schulungen bei unseren Kunden, regelmäßige Datenanalysen, automatisierte Plausibilitäts-Checks, sowie regelmäßige Bestandsabgleiche und Dateninventuren, die wir gemeinsam mit unseren Kunden durchführen. Hinweisen von Verbrauchern zu gespeicherten Daten gehen wir umgehend nach.

So können Sie uns kontaktieren:

Als registrierter Nutzer einfach und bequem über den persönlichen Bereich . Sie können sich hier neu registrieren .

Telefonisch unter 0611 – 92780 (Montag – Freitag von 8 bis 19 Uhr)

Per Post an:

SCHUFA Holding AG

Privatkunden ServiceCenter

Postfach 10 34 41

50474 Köln

Wird eine gespeicherte Information reklamiert, nehmen wir sofern erforderlich Kontakt zum meldenden Unternehmen auf und aktualisieren den Datensatz so schnell wie möglich. Die uns angeschlossenen Unternehmen sind selbstverständlich zu einer ordnungsgemäßen Meldung verpflichtet. Sie haben nach dem Bundesdatenschutzgesetz auch eine gesetzliche Verpflichtung uns mitzuteilen, wenn sich Sachverhalte zu gemeldeten Daten ändern.

Der Datenschutz und insbesondere der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten stehen bei der SCHUFA an erster Stelle. Wir speichern Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland und unsere Geschäftsaktivität unterliegt dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) - einem der strengsten Datenschutzgesetze, die es weltweit gibt. Darüber hinaus wird die SCHUFA von der für sie zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde, dem Hessischen Datenschutzbeauftragten, kontrolliert. Die Behörde hat uneingeschränkten Zugang zu allen datenschutzrelevanten Vorgängen und Prozessen in unserem Haus und wir stehen in einem kontinuierlichen Austausch miteinander.

Die SCHUFA erhält Informationen von Unternehmen, die den direkten Kontakt mit dem Verbraucher haben oder aus öffentlichen Verzeichnissen. Die SCHUFA kann den einer Meldung von Daten zugrunde liegenden Sachverhalt nicht überprüfen, da sie hieran nicht beteiligt ist. Nur das meldende Unternehmen und die betreffende Person kennen diesen Sachverhalt.

Aus diesem Grund hat die SCHUFA einen Rückfrageprozess etabliert: Gibt uns ein Verbraucher einen Hinweis, dass Daten unvollständig oder nicht korrekt sind, dann klären wir dies in Rücksprache mit dem meldenden Unternehmen. Wir gehen jedem Hinweis eines Verbrauchers umgehend nach. Ist eine gespeicherte Information unzutreffend, korrigieren wir sie so schnell wie möglich.

So können Sie uns kontaktieren:

  • Als registrierter Nutzer einfach und bequem über den persönlichen Bereich . Sie können sich hier neu registrieren .
  • Telefonisch unter 0611 – 92780 (Montag – Freitag von 8 bis 19 Uhr)
  • Per Post an:
    SCHUFA Holding AG
    Privatkunden ServiceCenter
    Postfach 10 34 41
    50474 Köln

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sieht zahlreiche Transparenzanforderungen vor. Diese richten sich zunächst an die Unternehmen, mit denen Verbraucher eine geschäftliche Beziehung haben. Bei allen Bankgeschäften wird der Kunde von der Bank darüber informiert, dass Daten an die SCHUFA übermittelt werden. Dies geschieht durch die Unterzeichnung der SCHUFA-Klausel, mit der der Betroffene gleichzeitig in die Datenübermittlung an die SCHUFA einwilligt. Bei Verträgen, denen kein ausdrückliches Einwilligungserfordernis zugrunde liegt, erfolgt die Information in aller Regel vorab durch die Allgemeinen Geschäftsbestimmungen (AGB). So beispielsweise im Handel.

Weiterhin sieht das Gesetz seit 2010 zusätzlich vor, dass vor Meldung negativer Informationen das Unternehmen den Kunden in aller Regel über die bevorstehende Übermittlung informieren muss. Bei der gerichtlichen Geltendmachung von Forderungen wird der Kunde eines Unternehmens als Verfahrensbeteiligter informiert.

Zudem bietet Ihnen die SCHUFA seit 2005 die Möglichkeit, die zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten über das Onlineportal www.meineSCHUFA.de jederzeit online einzusehen. Zusätzlich können Sie sich als registrierter Nutzer unseres meineSCHUFA-Paketes über den UpdateService per SMS und/oder E-Mail über ausgewählte Veränderungen in Ihrem SCHUFA-Datenbestand informieren lassen.

Was sind Saldenmeldungen?

Vertragspartner übermitteln uns aktuelle Informationen zu nicht vertragsgemäßem Verhalten in regelmäßigen Abständen durch sogenannte Saldenmeldungen, in denen zum Beispiel etwaige Teilzahlungen der Verbraucher berücksichtigt werden.

Nicht titulierte Salden

Nicht titulierte Saldenmeldungen werden zum Ende des vierten vollen Kalenderjahres gelöscht. Wird uns die Erledigung gemeldet, erfolgt die Löschung am Ende des dritten vollen Kalenderjahres.

Titulierte Salden

Ist eine Forderung durch eine gerichtliche Entscheidung bestätigt, – zum Beispiel durch Vollstreckungsbescheid, Urteil, gerichtlichen Vergleich oder notarielle Grundschuldbestellungsurkunde – gilt diese als tituliert.

Titulierte Salden können 30 Jahre lang vollstreckt werden und können daher auch 30 Jahre – wenn die Forderung nicht zwischenzeitlich erledigt wurde – bei der SCHUFA gespeichert werden.

Wird uns die Erledigung einer titulierten Forderung gemeldet, löschen wir den titulierten Saldo nach drei Jahren.

Nein. Wir nutzen keinerlei Daten aus sozialen Netzwerken.

In Ihrer SCHUFA-Auskunft steht ein Hinweis

  • zu einer Eintragung gemäß § 882c Abs. 1 Nr. 1 – 3 ZPO?

Diese Hinweise löschen wir vor Ablauf der 3-Jahres-Frist, sobald die Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis vorgenommen wurde.

Über nähere Hintergründe und Angaben zum Gläubiger liegen uns keine Informationen vor. Die vollständigen Eintragungsdaten (ohne Angabe zu Gläubigerdaten, Titel und Forderungshöhe) können der Selbstauskunft für Schuldner unter www.vollstreckungsportal.de entnommen werden. Gegebenenfalls kann Ihnen hierzu auch der im Portal ersichtliche Gerichtsvollzieher Auskunft erteilen. Sollte Ihnen dieser nicht bekannt sein, können Sie diesen über das örtlich zuständige Amtsgericht in Erfahrung bringen.

Mit dem Erledigungsschreiben Ihres Gläubigers können Sie die Löschung des Eintrags im Schuldnerverzeichnis veranlassen. Die genauen Voraussetzungen für eine vorzeitige Löschung finden Sie auf der Homepage des nach Ihrem Wohnsitz örtlich zuständigen Zentralen Vollstreckungsgerichts.

Sofern die Löschung im Schuldnerverzeichnis erfolgte, wird der Eintrag sodann auch aus dem SCHUFA-Datenbestand zu Ihrer Person gelöscht, ohne dass Sie hierfür selbst tätig werden müssen.

Sollte eine Eintragung entgegen einer bereits vollzogenen Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis noch im SCHUFA-Datenbestand zu Ihrer Person gespeichert sein, lassen Sie sich bitte einen Löschungsbescheid vom Amtsgericht bzw. vom zentralen Vollstreckungsgericht ausstellen. Diesen Bescheid können Sie uns in Kopie per Post an unser Verbraucherservicezentrum zusenden:

SCHUFA Holding AG
Privatkunden ServiceCenter
Postfach 10 34 41
50474 Köln

Möglichkeit zur vorzeitigen Löschung

Die SCHUFA bietet unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dass Forderungen nach einem kurzfristigen Zahlungsausgleich vorzeitig aus dem SCHUFA-Datenbestand gelöscht werden.

Ziel dieser Regelung ist es, insbesondere Verbrauchern mit kurzfristigen finanziellen Engpässen die Möglichkeit zu geben, einmalige Zahlungsstörungen durch eigenverantwortliches Handeln in ihrer langfristigen Wirkung zu beeinflussen.

Voraussetzungen für eine vorzeitige Löschung

Folgende Voraussetzungen müssen vollständig erfüllt sein, damit solche Forderungen vorzeitig aus dem SCHUFA-Datenbestand gelöscht werden:

1. die Forderung wurde der SCHUFA erstmals nach dem 01.07.2012 mitgeteilt,

2. der Betrag der entsprechenden Forderung ist kleiner oder gleich 2.000 €,

3. die Forderung wurde innerhalb von 6 Wochen beglichen sowie vom Gläubiger der SCHUFA als beglichen mitgeteilt,

4. es darf sich nicht um eine titulierte Forderung, wie etwa einen Vollstreckungsbescheid, handeln.

Trifft eines dieser Kriterien nicht zu, bleibt die Forderung wie bisher als „Erledigt“ bis zum Ende der regulären Speicherfrist im SCHUFA-Datenbestand gespeichert.

Wenn zum Beispiel ein Kredit bei uns nicht gespeichert ist, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass das kreditgebende Unternehmen nicht mit uns zusammenarbeitet. Vereinzelt kann es auch sein, dass ein Vertragspartner es versäumt hat, uns rechtzeitig zu informieren. Das klären wir gerne für Sie.

So können Sie uns kontaktieren:

  • Als registrierter Nutzer einfach und bequem über den persönlichen Bereich . Sie können sich hier neu registrieren.
  • Telefonisch unter 0611 – 92780 (Montag – Freitag von 8 bis 19 Uhr)
  • Per Post an:
    SCHUFA Holding AG
    Privatkunden ServiceCenter
    Postfach 10 34 41
    50474 Köln